Sammlung von Chorsätzen
Die erste Sammlung von frei herunterladbaren Noten im PriMus-Format ist
seit einigen Tagen am entstehen. Es handelt sich um einen Fundus von
kirchlichen Chorsätzen, der bislang im Capella-Format vorliegt.
Brigitte Wahl und Klaus Meglitsch sind
alte capella-Hasen und bereichern seit kurzer Zeit unseren Kreis. Der
Umstieg von der reinen Tastatureingabe auf die mausgesteuerte Eingabe ist
für beide wohl nicht ganz einfach. Aber irgendwie haben Sie es gepackt
und sind mit großem Einsatz bei der Sache.
|
Friedrich Gulda: Polyfonisk Jazz
Zu meinen Lieblingswerken gehören die zehn Etüden 'Play piano,
Play' des Pianisten Friedrich Gulda. Sie sind im Papageno-Verlag
erschienen, allerdings in einer handschriftlichen Notierung. Ich bin
dabei, sie aufzuschreiben und die nicht-notierten Teile (Improvisationen)
zu ergänzen. Hier ist die erste Etüde. Sie kann heruntergeladen und
abgespielt werden. Dazu gibt es am Ende einige Kommentare und
Kurzbeispiele, die ebenfalls abspielbar sind. Bitte nicht weitergeben.
|
Blasorchester-Direktionsstimme
Bruno Sulzbacher komponiert und arrangiert Musik für
groß besetzte Blasorchester und veröffentlicht die Partituren und
Stimmen über seinen eigenen Verlag.
Sein jüngstes Werk ist die 'Musikerwallfahrt', deren Direktionsstimme
(kompakte Variante der Vollpartitur) hier abgebildet ist. Die - für sich
gesehen - harmlosen einzelnen Bläserstimmen verdichten sich in der
Direktionsstimme zu einer ziemlich komplexen Notation.
|
Viola-Etüden bei Schott
Martin Müller-Runte hat mit zusammen mit seiner Frau
eine Etüdensammlung für Viola erstellt. Ausgangsbasis waren die Etüden
des Franzosen Dancla. Sie wurden umfangreich bearbeitet, erweitert und
durch passende Vorübungen und Varianten ergänzt. Der Band hat fast 50
Seiten, er erscheint zur Messe im Schott-Verlag, der seine freundliche
Genehmigung zur auszugsweisen Darstellung gab.
Interessant ist ein Blick auf die Entstehungsgeschichte: Als das Projekt
vor längerer Zeit begann, wünschte der Verlag die Daten im Finale-Format
zu haben. Diese Arbeit war bereits weitgehend getan, als Herr Müller-Runte
zu unserem Testerkreis stieß. Die neuen Möglichkeiten von PriMus reizten
ihn dann so, daß er parallel zur Fertigstellung in Finale das komplette
Projekt in PriMus anlegte!
Klar, daß sich bei einem Projekt von dieser Größenordnung nächtelange
Telefonate ergaben. Dabei merkte ich schnell, daß ich mit Perfektionisten
zu tun hatte. Sowohl beim Notensatz - wo um jeden Zehntelmillimeter
gerungen wurde - als auch bei der Programmbedienung - wo jeder Mausklick
auf den Prüfstand kam - konnte ich so wertevolle Erkentnisse sammeln.
Zudem erwies sich der ständige Vergleich mit Finale als interessante
Meßlatte.
|
Keyboardschule
Der erste Beitrag eines Testers für unsere Galerie ist da! Gerold
Meinen hat eine Keyboard-Schule erstellt. Es sind 34 liebevoll
gestaltete Seiten, die zeigen, was man mit PriMus in einem einzigen
Dokument so hinbekommen kann. Ja, tatsächlich, bis hin zum Deckblatt und
dem Inhaltsverzeichnis ist alles in einem einzigen Dokument.
Ich habe die Datei zusammen mit den Bildern bekommen und einfach nach HTML
exportiert, was die beiliegende
Webseite ergab. Viel Spaß beim Ansehen
|
Kammermusikpartitur
Martin Gehrling hat ein Klavierquintett komponiert und
mit PriMus aufgeschrieben. Wer sich die Noten näher ansieht, wird
unschwer erkennen, daß so eine Partitur für PriMus ein echter Härtetest
ist. Die oftmals polyphone Anlage der Klavierstimme, die zwischen den
Systemen hin- und herlaufenden Noten, die umfangreichen Auszeichnungen der
Streicherstimmen mit Artikulationszeichen, Bögen, Crescendi usw. gaben
viel Anlaß für Telefonate und Mails.
Durch die enorme Menge an Daten werden zudem alle Handgriffe beim
Notensetzen auf den Prüfstand gestellt. Jede einzelne Optimierung der
Eingabe und Bearbeitung macht sich hier sofort als Zeitgewinn bemerkbar.
|
Blätter zur Musiktheorie
PriMus kann Musikstücke frei auf der Seite plazieren. Zwölf Stücke
in allen Tonarten, jeweils aus einem einzigen System mit einem leeren Takt
bestehend, im Kreis angeordnet...fertig ist der Quintenzirkel.
Martin Krähenmann hat das ausprobiert und auf diese Art
das abgebildetet Blatt erzeugt. Auch in den anderen
Blättern, die die er für seinen Musikunterricht erstellt hat, werden
die Text- und Grafikmöglichkeiten von PriMus deutlich.
|
Flötenschule
Meine erste Flötenschule war ein bescheidenes Heft im A5-Querformat,
es war ganz in schwarz-weiß und enthielt nichts als Noten. Damit haben
heutige Schulwerke etwa soviel zu tun, wie eine Elternbeiratssitzung mit
dem Mainzer Karneval. Die im Schott-Verlag erschienene Flötenschule ist
ein gutes Beispiel dafür. Bilder, Fotos, Comics, farbige Grafiken, es
werden einfach alle Register gezogen. Bislang ein mühsam zu erstellendes
Dokument, denn die ganzen Elemente mußten ja irgendwie verwaltet und
zusammenmontiert werden. Dank PriMus gelingt das jetzt ohne Verrenkungen. ansehen...
|
Debussy-Seite
Die Seite aus den Images von Debussy ist zweifelsohne eine Augenweide.
Eine Herausforderung an den Satz bilden unter anderem die weitgespannten Bögen,
insbesondere die zwischen den Systemen, weil hier der enge Platz ein
Durchschlängeln der Bögen zwischen den Balken erfordert. PriMus erlaubt
die direkte Formung der Bögen mit der Maus, so daß es keine Mühe
bereitet, eine funktionelle und elegante Form herzustellen. Das Ergebnis
kann sich durchaus mit handgestochenen Bögen messen. ansehen...
|
Jazzklavier (2)
Interessantes Jazzstück eines zeitgenössischen russischen
Komponisten. Die priMus-Datei ist mit herunterladbar, damit man es
abspielen kann (bitte nicht weitergeben!). Herausforderungen dieses Stücks:
Balken über Taktgrenzen und zwischen den Systemen (Takt 18). Abspielen
mit korrekten Sprüngen von Takt 55 nach 21 sowie beim zweiten Durchgang
von 24 nach 55. Freie Haltebögen in die Wiederholung (Takt 8). Dazu ein
recht komplexer Satz mit teilweise unangenehmen Stimmkollisionen. ansehen...
|
Beethoven-Sonate
Jeder Klavierspieler weiß es: der Mittelsatz einer Beethoven-Sonate
stellt wegen der komplexen Rhythmen und Zählungen an das Notenlesen oft
große Herausforderungen.
Genauso natürlich an das Notenschreiben. Hinzu kommen noch die ganzen
Verzierungen und die Hinweise zur Verzierungsausführung am unteren Rand
der Seite.
PriMus meistert diese Aufgabe problemlos, wie das Beispiel zeigt. ansehen...
|
Liedblatt für Gottesdienst
Das Liedblatt für einen Firmgottesdienst zeigt, wie flexibel man auf
Raumanforderungen reagieren kann. Denn: bei einem Liedblatt muß man immer
eine 4er-Zahl an A5-Seiten erzeugen. Also 4, 8, 12,.. usw. Im
Erstkommunionbeispiel weiter unten waren es 8, hier sind es 4, damit man
mit einem einzigen A4-Bogen auskommt.
Das stellt natürlich Anforderungen an die Layoutqualitäten. PriMus erfüllt
diese bestens. Die Lieder, Texte und Bilder können so angeordnet werden,
daß der zur Verfügung stehende Raum optimal genutzt ist und sich ein
gleichzeitiges lebendiges und gut lesbares Bild ergibt. ansehen...
|
Jazz-Piano
Eine Alternative zu Czernys Terzenübungen ist dieses kleine, aber
knackige Jazzstück. Zufällig von mir als Midifile entdeckt und sofort für
notationswürdig befunden.
Interessant hier: Die von PriMus erzeugte Webseite enthält neben den
Ansichten des Notenblatts einen Link zum Abspielen des Stücks sowie zwei
Downloadlinks für die Midi-Datei und die originale Notendatei. Die
Mididatei sowie die Links werden beim Export automatisch erzeugt, es ist
nur ein Häkchen im HTML-Export-Dialog zu setzen.
Da ich einen A3-Drucker mein eigen nenne, habe ich die beiden Notenseiten
nebeneinander auf dem Blatt angeordnet und die freie erste Umschlagseite
als Titelblatt genutzt. So entfällt das hinderliche Umdrehen (im Falle
eines zweiseitig bedruckten A4-Blatts). ansehen...
anhören...
|
Klavier und Violine
Die Sonate des zeitgenössischen Komponisten W. Uhlmann wurde als
Klavierpartitur eingegeben, die Violine dabei wie üblich in kleiner
Notensystemgröße. Beim Einzelstimmenexport wird die Systemgröße
automatisch auf 'normal' umgeschaltet, so daß eine sofort spielbare
Stimme entsteht. Dadurch, daß die drei Sätze in einem Dokument angelegt
werden können, ist auch das Anlegen der Einzelstimme ein einfacher (im
wahren Sinne des Wortes) Vorgang.
Der Klavierpart bietet einige Herausforderungen: Sehr dichter,
polyphoner Satz mit Akkorden und vielen Vorzeichen, Haltebögen zwischen
den Stimmen. An vielen Stellen mußte der automatisch erhaltene Satz
nachträglich optisch korrigiert werden: Noten, Vorzeichen und Haltebögen
waren zu verschieben.
PriMus bietet hier alle Möglichkeiten, das Notenbild punktgenau
auszurichten:
- Haltebögen sind ohnehin direkt mit der Maus verformbar
- Noten und Vorzeichen sind mit gedrückter Shift-Taste verschiebbar
- Die Mauszoom-Funktion ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen
Übersicht und Detail
So läßt sich die gesamte optische Korrektur in ein paar Minuten
erledigen.
Die Einzelstimme wurde so formatiert, daß sich gerade vier Seiten
ergeben und so der Ausdruck auf einem A3-Bogen möglich ist. Stellt man im
Druckerdialog auf Heftdruck, so sorgt PriMus automatisch für die richtige
Orientierung und Skalierung (Prozentgröße) und ordnet die Seiten passend
an. Fehldrucke gibt es so praktisch nicht mehr, Tests sind nicht nötig.
In Sekunden hat man seinen Bogen in der Hand, einmal falten und fertig ist
das Notenblatt.
Klavierpartitur
ansehen... Einzelstimme
ansehen...
|
Liederheft für Gottesdienst
Ein Paradebeispiel für die neuen Fähigkeiten ist dieser
Gottesdienstzettel: Lieder und Texte bunt gemischt und dazu noch die
selbstgemalten Bilder der Kinder. Alles in einem einzigen Dokument
verwaltet und arrangiert. Und mit den komfortablen Druckfunktionen (Heftdruck)
entfällt am Ende auch der Gang zum Copyshop. Steht ein
Doppelseitendrucker zur Verfügung, dann heißt es einfach: Drucken -
Falten - Verteilen!
Da in PriMus alles einfach verschiebbar ist, bereitet auch die
Anpassung der Notensysteme an die umgebenden Bilder keine Schwierigkeiten.
ansehen...
|
Kammermusik - Streichtrio
Das Terzett von Theodor Hausmann wurde einem Originalstich
nachempfunden: Aufteilung der Sätze und verwendete Schriften entsprechen
weitgehend der Vorlage Die vier Sätze des Werks und die Titelseite können
mit PriMus in einem einzigen Dokument angelegt werden. Der sehr enge Satz
stellt dabei hohe Anforderungen an die Positionierung der Symbole. Die
Notenzeilen liegen sehr dicht und wurden daher zum Großteil mit der Maus
senkrecht justiert, um eine optimale Ausnutzung des Platzes zu erhalten.
Die Shift-Taste von PriMus erlaubt diesen Vorgang einfach und flüssig
auszuführen. Die komplette Formatierung dieses Werkes ist damit eine
Sache von wenigen Minuten.
Der Ausdruck erfolgte auf zwei A3-Bögen doppelseitig. ansehen...
|
Popsong
Ein typischer Popsong: Stimme, Klavierbegleitung und Gitarrenakkorde.
Derartige Pop-Klavierstimmen sind in der rhythmischen Darstellung oft
wesentlich komplexer, als es der ruhige Klang vermuten läßt. Polyphonie,
Synkopen und übergebundene Noten sind hier die Regel.
Die Einrückung der ersten Zeile des Codakopfes (letzte Seite) konnte
einfach mit Shift-Mausklick ausgeführt werden.
Übrigens: Die Webseite wurde - wie die anderen - aus PriMus heraus
automatisch erzeugt. Als Variante wurden hier die Noten zusätzlich als
Midi-Datei exportiert und ein Downloadlink für diese für die Midi-Datei
erzeugt. (Hinweis: die Midi-Datei hat einen Tonhänger, verursacht
durch einen PriMus-Fehler bei Haltebögen mit Vorzeichen. Fehler bekannt,
bitte nicht melden). ansehen...
|
Liederbüchlein A6
Ein kleines Liederbüchlein, angefertigt für einen privaten Anlaß.
Pate dafür stand ein Weihnachts-Liederbuch aus dem Reclamverlag, von
daher kam auch die Idee der roten Notenlinien.
Clou der Sache war wieder der Ausdruck bzw. die Herstellung: er erfolgte
in Heft-Paginierung mit zwei identischen Seiten übereinander auf A4-Quer.
Das heißt: die Blätter wurden aus dem Duplexdrucker genommen, geheftet,
gefaltet und in der Mitte geschnitten. Pro A4 Bogenstapel entstanden auf
diese Art zwei kleine Heftchen. ansehen...
|